Das Filmkulturzentrum Das Kino in Salzburg hat seit dem 1. Juli 2023 einen neuen Kopf: Josef Kirchner übernimmt die Leitung und folgt damit auf Renate Wurm, die seit 1992 im Kino tätig war und 2017 die Leitung übernahm. Kirchner bringt eine Fülle an Erfahrungen mit, die er in der Salzburger Kulturszene gesammelt hat. So leitete er bereits das Filmtheater Kitzbühel in den Jahren 2009 und 2010 und war zuletzt sechs Jahre lang für das Literaturfest Salzburg verantwortlich. Seine vielfältigen Funktionen im Salzburger Programmkino seit 2010, unter anderem als Verantwortlicher für das Mobile Kino, zeigen, dass er ein echtes Gespür für die Bedürfnisse des Publikums hat.

Das Mobile Kino, das Kirchner betreute, spielt eine zentrale Rolle im Angebot des Hauses, indem es Open-Air-Kinos in Salzburg organisiert. In seiner neuen Position möchte Kirchner Das Kino als unabhängigen Ort für Filmkultur stärken und neue Perspektiven für alternatives Kino eröffnen. Er hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt, was seine enge Verbindung zur Entwicklung von Das Kino unterstreicht, wie der Vereinsvorsitzende Thomas Steinmaurer betont. Zudem ist Kirchner Mitglied des Landeskulturbeirats, wo er sich für Kinofragen engagiert.

Kultur und Gemeinschaft im Fokus

Kirchners Engagement für die Kultur zeigt sich auch in seinem Einsatz für die Absicherung von Kulturschaffenden und in der Gründung der Zeitschrift mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur im Jahr 2011. Seine Ziele als Kino-Leiter umfassen den Ausbau von Kooperationen und die Ansprache neuer Publikumsgruppen. Ein wichtiger Aspekt seiner Vision ist die Weiterentwicklung des Kinos, das seit über 40 Jahren Filme, vorwiegend in Originalfassung, zeigt und dabei Arthouse-Filme präsentiert. Renate Wurm beschreibt Das Kino als Nischenkino, das das Kinoangebot in Salzburg ergänzt und zur Belebung der Innenstadt beiträgt.

Gerade in den letzten Jahren hat sich Das Kino, trotz der Herausforderungen durch Streaming-Dienste, gut entwickelt. Die wirtschaftlichen und Besucherzahlen sind positiv und das Kino hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1918 zurückreicht, als es am Giselakai seinen Anfang nahm. Seit 1978 ist Das Kino als solches bekannt und hat im vergangenen Jahr umfassende Sanierungen erfahren, wodurch die Technik modernisiert und das Foyer barrierefrei gestaltet wurde.

Ein Blick in die Zukunft

Für das kommende Jahr 2024 plant Das Kino zwei Premieren: „Rickerl“ von Adrian Goiginger und „Andrea lässt sich scheiden“ von Josef Hader. Auch die Veranstaltungsreihe der Wanderkinos, die seit 2017 in den Sommermonaten gut angenommen wird, gehört zu den Highlights des Programms. Wurm und ihr Team haben über die Jahre versucht, das Kino zu vergrößern, was bisher jedoch nicht gelungen ist. Dennoch zieht Das Kino jährlich etwa 80.000 BesucherInnen an, mit einem besonderen Fokus auf heimische Produktionen, insbesondere von Salzburger Filmemachern.

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Das Kino stellt einen wichtigen kulturellen Pfeiler in Salzburg dar und veranstaltet unter anderem das Bergfilmfestival und das Lateinamerika-Filmfestival, die beide große Resonanz erfahren. Aktuell läuft eine italienische Filmreihe vom 19. Oktober bis 3. November sowie das „Science meets Fiction“-Festival, das das breite Spektrum der Filmkultur in Salzburg widerspiegelt. Kirchner hat die Herausforderung, diese Tradition fortzuführen und Das Kino als einen Ort der Vielfalt und der Begegnung für alle Filmbegeisterten zu etablieren.

Für mehr Informationen über die Entwicklungen im Kino und die aktuellen Programme besuchen Sie bitte die Quelle.

Zusätzliche Details über die Geschichte und die Bedeutung des Kinos finden Sie in der zweiten Quelle.