Die Camerata Salzburg feiert in dieser Saison ihr 75-jähriges Bestehen mit einem eindrucksvollen Motto: „Listen more, hate less“. Dies ist nicht nur ein Ausdruck des künstlerischen Anspruchs, sondern auch eine Einladung an das Publikum, in die tiefere Dimension der Musik einzutauchen. Die künstlerische Partnerin der Camerata, die gefeierte Starviolinistin Janine Jansen, hat kürzlich auf ihrer Tournee durch Spanien, Portugal und darüber hinaus mit der Aufführung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ für Furore gesorgt.

In einem Interview hebt Jansen hervor, wie wichtig die Interaktion auf der Bühne für die menschliche Kommunikation ist. „Es geht in der Musik immer ums Zuhören“, so die Künstlerin, die auf ihrer Tournee nicht nur ihre Geige, sondern auch ihren Vater, einen Cembalisten, mitgebracht hat. Sein 80. Geburtstag wird während der Tour gefeiert, was für Janine eine tiefere, emotionale Bedeutung hat.

Ein besonderes Programm

Die Camerata plant in Salzburg zwei Saisonkonzerte mit einem Barockrepertoire, das nicht nur Vivaldi, sondern auch Werke von Francesco Geminiani umfasst. Zudem wird ein Konzertstück von Richard Dubugnon aus dem Jahr 2020 aufgeführt, das Jazzanklänge enthält. Dies zeigt, wie vielseitig das Programm der Camerata gestaltet ist und wie sie die Grenzen der klassischen Musik immer wieder neu auslotet.

Jansen beschreibt die Rückkehr zur Camerata als eine Entwicklung des gegenseitigen Vertrauens. „Ich versuche, Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ immer frisch zu interpretieren und die Musik spannend zu halten“, sagt sie. Ihr Lieblingssatz, der dritte Satz „Sommer“, fasziniert sie besonders durch seine stürmische Energie. Solche leidenschaftlichen Darbietungen sind es, die das Publikum in ihren Bann ziehen.

Ein Blick in die Zukunft

Im kommenden Jahr wird Jansen in Beethovens „Tripelkonzert“ auftreten, und eine gemeinsame Mozart-Einspielung mit der Camerata wird 2027 veröffentlicht. Diese Projekte werden nicht nur die künstlerische Zusammenarbeit weiter festigen, sondern auch die Verbindung zwischen den klassischen Komponisten und dem Publikum stärken.

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Die Musik von Vivaldi, der fast 500 Konzerte komponierte, darunter 241 für Violine, bleibt dabei von zentraler Bedeutung. Seine Werke sind nicht nur virtuos, sondern auch voller Überraschungen und Emotionen. Die Einflüsse seines Schaffens sind bis heute spürbar, und seine Fähigkeit, mit Klangphantasie und Leichtigkeit zu überzeugen, ist legendär. Vivaldi hat die italienische Konzertkunst maßgeblich geprägt und bleibt ein absoluter Klassiker in der Welt der Musik.

Die Konzerte mit Janine Jansen und der Camerata Salzburg sind ein Muss für jeden Musikliebhaber. Markieren Sie sich die Termine: Am 1. Mai 2026 in der Stiftung Mozarteum, Salzburg, gefolgt von Auftritten am 4. Mai 2026 in der Isarphilharmonie, München und am 8. Mai 2026 in der Heinrich-Lades-Halle, Erlangen. Diese besonderen Abende versprechen ein unvergessliches Musikerlebnis.