In der malerischen Region Salzburg wird ein neuer Meilenstein gesetzt: Die Städte Laufen in Bayern und Oberndorf in Salzburg haben die Stadt- und Standortmarketing Laufen-Oberndorf GmbH ins Leben gerufen. Diese Zusammenarbeit, initiiert von den Bürgermeistern Christian Burr (Laufen) und Georg Djundja (Oberndorf), soll den gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum stärken. Es ist spannend zu sehen, wie sich zwei Städte zusammenschließen, um gemeinsam mehr zu erreichen!

Die neue Gesellschaft hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Unter der Leitung von Geschäftsführer Gregor Gritzky wird die Marketinggesellschaft in verschiedenen Handlungsfeldern aktiv werden. So steht die Leerstandsaktivierung ganz oben auf der Liste. Hierbei geht es nicht nur um die Erfassung leerstehender Geschäftsflächen, sondern auch um kreative Pop-up-Konzepte und die Begleitung von Neugründungen. Es ist kein Geheimnis, dass Leerstand ein Thema ist, das viele Regionen beschäftigt. In Deutschland waren 2022 knapp zwei Millionen Wohnungen ungenutzt – und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Die Herausforderung des Leerstands

Die Ursachen für Leerstand sind vielfältig: Demografische Veränderungen, wirtschaftliche Abwanderung und oft auch eine unzureichende Anpassung des Wohnungsbestands an die aktuellen Bedürfnisse. Gerade in strukturschwachen ländlichen Regionen wie hier braucht es spezielle Strategien, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Daher ist die Serviceoffensive der neuen Gesellschaft von großer Bedeutung. Sie soll das Einkaufs- und Aufenthaltserlebnis verbessern und kundenorientierte Serviceangebote schaffen. Man möchte schließlich nicht nur die Geschäfte beleben, sondern auch einladende Orte schaffen, an denen man gerne verweilt.

Ein weiteres wichtiges Handlungsfeld ist das Employer Branding. Die Region soll sich als attraktive Arbeitgeberregion positionieren – das heißt, hier sind Kommunikationsmaßnahmen und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen gefragt. Es ist wichtig, dass die Menschen nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten sehen.

Ein ganzheitlicher Ansatz für die Zukunft

Die Herausforderungen, die mit Leerstand und Strukturwandel einhergehen, sind nicht zu unterschätzen. Ein aktives Leerstandsmanagement könnte Teil einer Innenentwicklungsstrategie sein, die auf nachhaltige Siedlungsentwicklung abzielt. Dabei ist die Unterstützung der Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf verschiedenen Ebenen unerlässlich. Manchmal braucht es einfach einen langen Atem – und die richtigen Ressourcen. In vielen Fällen hinkt die Förderung hinterher. Es gibt zwar Möglichkeiten für investive Maßnahmen, aber viele Verwaltungsstrukturen erhalten nicht die Unterstützung, die sie benötigen, um langfristig gute Lösungen zu entwickeln.

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Laufen und Oberndorf entwickeln wird. Die Neugestaltung der Märkte, die Vernetzung beider Städte und die Themen Kultur, Mobilität und Nahversorgung stehen auf der Agenda. Mit der neuen Marketinggesellschaft haben sie einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, um die Region lebendig und attraktiv zu halten. Wer weiß, vielleicht wird diese Initiative ja das Vorbild für andere Städte und Regionen, die ähnliche Probleme haben. Ein bisschen Mut und frische Ideen können oft Wunder wirken!