Tirols junge Lebensretter glänzen beim Bundesbewerb für Erste Hilfe 2026
Heute ist der 4.07.2026 und die Freude über die Erfolge Tirols SchülerInnen beim „Bundesbewerb für Erste Hilfe 2026“ des Österreichischen Jugendrotkreuzes ist groß. Bei diesem Wettbewerb, der vom 2. bis 3. Juni in Maltschach, Kärnten, stattfand, haben die talentierten Jugendlichen gleich zwei Vizemeistertitel gewonnen. Die MS Kematen, die MS Lechtal und das BG/BRG Sillgasse aus Innsbruck haben sich tapfer geschlagen und die Silbermedaille in den Kategorien „LebensretterIn“ und „Erste Hilfe MeisterIn“ erkämpft. Das ist doch wirklich eine Leistung, die nicht nur die Schüler selbst, sondern auch die Schulen stolz macht!
Die Gesundheits- und Bildungslandesrätin Cornelia Hagele ließ es sich nicht nehmen, die engagierten SchülerInnen bei einem Empfang im Landhaus zu ehren. „Erste-Hilfe-Ausbildung ist unheimlich wichtig für Kinder und Jugendliche“, betonte sie. Und das hat seine Berechtigung! Das Österreichische Jugendrotkreuz Tirol organisiert jährlich über 7.000 Erste-Hilfe-Kurse für SchülerInnen in der Sekundarstufe. Man kann sagen, dass hier die Helden von morgen ausgebildet werden. Es ist einfach beeindruckend, wie viele junge Menschen sich für diese wichtige Thematik engagieren.
Heldentaten und Wettbewerbsgeist
Ein besonderes Highlight war die Heldentat von Elma Xheladini von der MS Wörgl, die kürzlich einer bewusstlosen Frau das Leben rettete. Das ist wohl die beste Bestätigung, dass die Erste-Hilfe-Kurse nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern auch in der Praxis lebensrettend sein können! Diese konkreten Erfolge zeigen, wie bedeutend die Ausbildung in Erster Hilfe ist und dass sie im Ernstfall entscheidend sein kann.
Die Wettbewerbe sind jedoch nicht nur eine Plattform, um Wissen zu testen, sondern auch um Teamgeist und Zusammenhalt zu fördern. Die SchülerInnen arbeiten in Teams und meistern sowohl theoretische als auch praktische Aufgaben. Dabei stehen in der Kategorie „LebensretterIn“ vor allem Sofortmaßnahmen wie Wiederbelebung und die stabile Seitenlage im Fokus. Das Team der MS Kematen hat in dieser Kategorie besonders überzeugt und den Vizemeistertitel errungen.
Ein Blick auf die Konkurrenz
Es gab auch starke Konkurrenz. Insgesamt nahmen 28 Teams aus allen neun Bundesländern am Wettbewerb teil, wobei die meisten Teams zuvor ihren Landesbewerb gewonnen hatten. In der Kategorie „EH-Meister:innen“ sicherten sich die MS Pabneukirchen 2 aus Oberösterreich, das BG/BRG Sillgasse 1 aus Tirol und die HTL Villach aus Kärnten die ersten Plätze. In der Kategorie „Lebensretter:innen“ waren die MS Obdach (Steiermark), das BG Tamsweg (Salzburg) und die Nike’s der MS Kematen (Tirol) ganz vorne dabei. Es ist also klar, dass der Wettbewerb ein echtes Schaulaufen für Talente war!
Der Erste-Hilfe-Bundesbewerb, der jährlich stattfindet, ist nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine Möglichkeit, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Erster Hilfe zu schärfen. Es ist schön zu sehen, wie sich die Jugendlichen für diese wichtige Thematik begeistern und sich gegenseitig anfeuern. Das sind die Momente, die zeigen, dass die Zukunft in guten Händen ist.
