Heute ist der 10.05.2026 und in Salzburg steht etwas ganz Besonderes an. An einem Ort, der für seine atemberaubende Schönheit bekannt ist, wird die 70-jährige Lucy Kurien, eine bemerkenswerte katholische Ordensschwester aus Indien, zu Gast sein. Es ist ja nicht alle Tage, dass eine solche Persönlichkeit in die Stadt kommt. Ihr Lächeln und ihre Lebensfreude sind in einem Videointerview zu sehen und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht von ihrer Geschichte berührt wäre.

Lucy Kurien, geboren in Kerala, zog mit 12 Jahren nach Mumbai und träumte schon früh davon, Nonne zu werden. Doch ihre Eltern hatten Bedenken, vor allem aus Angst um ihre Sicherheit. Sie wollten sie nicht zu Mutter Teresas Orden schicken – verständlich, wenn man bedenkt, in welchem Umfeld sie ihre Arbeit verrichtet. Trotz dieser Hürden gab Lucy nicht auf. Sie wollte auch dem Orden „Heiliges Kreuz“ beitreten, was die Ablehnung ihrer Mutter nicht minderte. Inspiration fand sie vor allem bei anderen Nonnen, die sich in den Slums engagierten.

Ein Leben für andere

Ein traumatisches Erlebnis prägte ihr Leben entscheidend: Die Begegnung mit einer schwangeren Frau, die in Todesangst lebte, war der Wendepunkt. Diese Erfahrung motivierte sie, vielen Menschen am Rande der Gesellschaft ein neues Zuhause zu geben. Das Projekt „Maher“ wurde ins Leben gerufen, um Frauen und Kinder in Not zu unterstützen. Die Mehrheit der Menschen, die dort Zuflucht suchen, leidet unter häuslicher Gewalt oder extremen finanziellen Schwierigkeiten. Krankheiten und psychische Probleme sind ebenfalls häufige Gründe, warum Menschen zu Maher kommen. In speziellen Häusern leben psychisch beeinträchtigte Frauen, die dort ein wenig Sicherheit finden.

Zu Beginn ihrer Arbeit in Maher gab es viel Misstrauen. Die Menschen hatten Angst, dass sie nur missionieren wolle, weil ihr Name so christlich klingt. Doch Lucy ließ sich nicht entmutigen. Sie versammelte Frauen und sprach mit ihnen, oft spät abends. Vertrauen musste erst gewonnen werden, und das war nicht einfach. Aber sie gab nicht auf. Heute geht kein Kind mehr in die Schule, und das ist eine der größten Erfolge ihrer 20-jährigen Arbeit. Vor 20 Jahren war das ganz anders. Damals spielten die Kinder auf den Straßen, oft allein gelassen, während ihre Mütter in einem schmutzigen, unangenehmen Umfeld überlebten.

Ein Besuch in Salzburg

Am 13. Mai wird Schwester Lucy in Salzburg sein und ich kann mir gut vorstellen, dass sie viele Herzen berühren wird. Ihre Geschichte, ihre Auszeichnungen und sogar persönliche Begegnungen mit Papst Franziskus und Bill Clinton sprechen für sich. Der Papst bat sie, für ihn zu beten und das wird sie sicherlich tun. Ihre Mission ist klar: Sie möchte dem Lebensweg Jesu folgen, einem Weg voller Liebe und Frieden. Das ist eine Botschaft, die uns alle betrifft, egal wo wir herkommen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Wenn man darüber nachdenkt, wie viel sie erreicht hat, wird einem bewusst, dass es hier um mehr als nur um Hilfe geht. Es geht um Menschlichkeit, um den Willen, etwas zu verändern – und das aus einem tiefen Glauben heraus. Schwester Lucy ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine einzige Person das Leben vieler Menschen verändern kann. Ihre Reise ist inspirierend, und ihr Besuch in Salzburg wird sicherlich ein ganz besonderes Ereignis.